Gut vernetzt von der Ostsee bis nach Sachsen-Anhalt
Ab Dezember 2026 geht das Netz Nord-Süd von DB Regio Nordost an den Start mit den Regional-Express-Linien RE3, RE4 und RE5. Damit verbessern wir im Auftrag der Länder Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt das Angebot im Regionalverkehr. Das bedeutet eine Stärkung des gesamten Tourismus- und Wirtschaftsraums im Norden.
Freuen Sie sich auf mehr Fahrten, dichtere Takte und modernere Züge – vor allem, wenn Sie in Vorpommern und an der Mecklenburgischen Seenplatte wohnen: Die Regionen sind künftig schneller und komfortabler erreichbar und zugleich unter anderem enger mit Rostock, Stralsund und Berlin verbunden.
Wenn Sie erfahren möchten, welche Vorbereitungen für die Inbetriebnahme des Netzes nötig sind – unser Tester Liam ist unterwegs und gibt spannende Einblicke.
Liam ist der neue Tester für die Netze Nord-Süd und Berlin–Stettin und nimmt Sie ab sofort mit auf seine Reise durch die Welt von DB Regio Nordost. Der Berliner bringt nicht nur echte Begeisterung fürs Bahnfahren mit, sondern auch Neugier auf alles, was hinter den Kulissen passiert. In den kommenden Monaten wirft er exklusive Blicke in Werkstätten, spricht mit den Menschen, die Züge modernisieren und Verbindungen planen, und testet die Strecken selbst. Dabei teilt er seine Eindrücke direkt mit Ihnen. Seien Sie von Anfang an dabei, begleiten Sie seinen ersten Einsatz und erfahren Sie, was ihn antreibt.
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Stark für die Region
Mit dem Netz Nord-Süd fördert Mecklenburg-Vorpommern vor allem die Anbindung der ländlichen Gebiete, insbesondere in Vorpommern. Der Ausbau macht die Region für Bewohner:innen, Tourist:innen und Unternehmer:innen attraktiver. Er bietet Ansiedlungsimpulse und trägt zur Sicherung von Arbeitsplätzen sowie zur Gewinnung neuer Fachkräfte bei. Alle Linien des Netzes Nord-Süd führen zudem über Berlin. Sind Sie Pendler:in? Gute Nachrichten: Im Berufsverkehr werden Takte und Kapazitäten sogar noch erhöht.
Stefan Fassbinder, Oberbürgermeister von Greifswald, über Vorteile für die Region: „Für Greifswald bedeutet der Neustart mit der DB Regio Nordost eine Reihe von Verbesserungen, die ich sehr begrüße. Vor allem der Einsatz von mehr Zügen im Stundentakt auf der Linie RE3, aber auch die Verbesserung des Fahrkomforts durch mehr Sitzplätze, höhere Fahrradkapazitäten und die WLAN-Verfügbarkeit kommen den zahlreichen Reisenden auf dieser Strecke zugute. Eine stabile Bahnanbindung ist nicht nur für Urlauberinnen und Urlauber in der gesamten Region wichtig, sondern ganz besonders für die hier angesiedelten Firmen und für Greifswald als Standort für Wissenschaft, Forschung und Technologie. Für Studierende sowie für Tagungen und Konferenzen in der Stadt ist eine gute, verlässliche Anbindung an Berlin von entscheidender Bedeutung. Ich freue mich auf das neue Netz und die damit verbundenen Verbesserungen und wünsche allen Beteiligten gutes Gelingen und viel Erfolg.“
Die Linien des Netzes Nord-Süd im Überblick
Unsere modernen Züge sind alle barrierefrei. Genießen Sie die Fahrt mit mehr Platz und Komfort. Ein freundliches Design sorgt darüber hinaus für eine angenehme Atmosphäre während Ihrer Reise. Zur Verbesserung des Angebots wurden sämtliche Fahrpläne optimiert und die Taktung der Züge erhöht. Damit bieten die vier Regional-Express-Linien Fahrgästen im Netz Nord-Süd eine hohe Flexibilität.
In Mecklenburg-Vorpommern verbinden die Züge die Region regelmäßig mit Berlin, Brandenburg und wichtigen Städten im Land, darunter Neustrelitz und Greifswald.
In Berlin und Brandenburg bestehen mit den Linien RE3, RE4 und RE5 regelmäßige, gut getaktete Verbindungen zwischen der Hauptstadt, dem Umland und den angrenzenden Regionen, sowohl im Berufsverkehr als auch am Wochenende.
In Sachsen-Anhalt bieten die Linien RE3 und RE4 von Lutherstadt Wittenberg und Stendal Anschluss nach Berlin, Brandenburg sowie an die Ostseeregion. Die bisher bestehenden Taktungen bleiben dabei grundsätzlich erhalten.