Caspar-David-Friedrich in Greifswald erleben

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Auf den Spuren der Romantik in Greifswald

In Greifswald kommt man dem großen Künstler auf dem Bildweg und in der Galerie der Romantik näher

Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald ist das ideale Ausflugsziel für alle, die Caspar David Friedrich näher kennenlernen möchten. Denn hier kam der bedeutende Maler der Romantik im Jahr 1774 auf die Welt. Später „ermalte“ sich Friedrich seinen Heimatort mit Skizzen, Öl- und Aquarellfarben. Bis heute berühren sein Spiel mit Licht und Dunkelheit und die mystische Stimmung seiner Werke die Seelen der Menschen. Auf dem Caspar-David-Friedrich-Bildweg kann man entlang von 15 Stationen mehr über Leben und Schaffen des Malers erfahren und an verschiedenen Aussichtspunkten mit eigenen Augen sehen, was Friedrich mit Pinsel und Leinwand einfing – von der Stadtsilhouette über die Schiffsmasten im Hafen bis zur Klosterruine Eldena.

Wer den ganzen Weg abläuft, ist 18 Kilometer unterwegs. Bleibt man in der Altstadt mit einem Abstecher zum Neuen Friedhof, sind es ungefähr 7 Kilometer. In der Greifswald-Information am Markt ist eine Broschüre zum Caspar-David-Friedrich-Bildweg mit sämtlichen Stationen erhältlich.

Ein roter Wegweiser mit Kartenausschnitt zeigt die Stationen des Caspar-David-Friedrich-Bildwegs in Greifswald an.
Ein roter Wegweiser mit Kartenausschnitt zeigt die Stationen des Caspar-David-Friedrich-Bildwegs in Greifswald an.
Quelle: © MV-T/Petermann
Wegweiser des Caspar-David-Friedrich-Bildwegs in Greifswald

Der Caspar-David-Friedrich-Bildweg in Greifswald  

Vom Bahnhof Greifswald sind es nur circa 10 Minuten zu Fuß in die Altstadt. Dort beginnt am Caspar-David-Friedrich-Zentrum in der Langen Straße 57 der Bildweg. Dies war das Haus von Friedrichs Eltern mit Seifensiederei und Kerzengießerei. Weiter geht es durch die historische Altstadt von Greifswald, vorbei an Friedrichs Taufkirche, dem Dom St. Nikolai, und den Universitätsgebäuden, in denen der Maler ersten Zeichenunterricht erhielt. Eine Panoramabank bietet einen heute veränderten Blick auf die „Wiesen bei Greifswald“, die Friedrich um 1821/1822 auf die Leinwand bannte. Eine weitere Station ist der Museumshafen mit den Masten der Traditionsschiffe, die Friedrich zu seinem Gemälde „Greifswalder Hafen“ inspirierten.

Je nach Wetter und Wanderlust kann man dem Bildweg am Ufer des Ryck weiter folgen bis zur rund 5 Kilometer von der Greifswalder Altstadt entfernten Klosterruine Eldena und auch wieder zurücklaufen – oder einen Bus zurück nehmen. Alternativ beendet man den Stadtrundgang bereits am Pommerschen Landesmuseum und widmet sich dort ganz den Originalwerken Friedrichs und der 2025 neu eröffneten „Galerie der Romantik“.

Die Galerie der Romantik im Pommerschen Landesmuseum mit kleinen Bildern an weißen Wänden, einer Skulptur im Vordergrund
Die Galerie der Romantik im Pommerschen Landesmuseum mit kleinen Bildern an weißen Wänden, einer Skulptur im Vordergrund
Quelle: © MV-T/Gross
Die Galerie der Romantik im Pommerschen Landesmuseum Greifswald führt mit Texten und Bildern ein in das Leben und Schaffen Caspar David Friedrichs

Neue Ausstellung in der Galerie der Romantik im Pommerschen Landesmuseum

Durch 14.000 Jahre Kultur und Geschichte Pommerns führt das Pommersche Landesmuseum in Greifswald. Seit Ende des Jahres 2025 ist hier auch die „Galerie der Romantik“ zu Hause. Die Dauerausstellung ist als Einstimmung auf die poetischen Bildwelten gedacht, die Caspar David Friedrich und seine Zeitgenossen erschufen. Ein multimediales Kunstwerk inszeniert Licht und Raum, und den Besucherinnen und Besuchern wird die romantische Idee von Natur und Transzendenz nähergebracht. Im Fokus steht auch die Frage, was für ein Mensch und Maler Caspar David Friedrich als Sohn eines schwedisch-pommerschen Seifensieders war. Es werden auch Führungen durch die Galerie der Romantik angeboten.

Am 26. November 2026 eröffnet das Ausstellungskabinett im Obergeschoss der Galerie. Bis zum 28. Februar 2027 sind hier Werke des in Stettin geborenen Malers Gustav Wimmer (1877 – 1964) zu sehen, der wegen seiner melancholischen Landschaftsbilder auch „Caspar David Friedrich des 20. Jahrhunderts“ genannt wurde. Ein guter Grund also, um Greifswald, dem „Heimatort der Romantik“, noch einmal einen Besuch abzustatten.  

Eine Person steht vor einer Installation, bei der in zwei schwarzen Rahmen Impressionen in Licht und Farbe zu sehen sind
Eine Person steht vor einer Installation, bei der in zwei schwarzen Rahmen Impressionen in Licht und Farbe zu sehen sind
Quelle: © MV-T/Gross
Licht, Schatten, Atmosphäre: Multimediale Installation in der Galerie der Romantik

 

Weitere Tipps für den Ausflug nach Greifswald

Kontakt

Greifswald-InformationRathaus/Markt17489 GreifswaldTel. 03834 85361383greifswald.de

Pommersches Landesmuseummit Galerie der RomantikRakower Str. 917489 Greifswaldpommersches-landesmuseum.de

Caspar-David-Friedrich-ZentrumLange Strasse 5717489 Greifswaldcaspar-david-friedrich-gesellschaft.de 

Ende des Expander-Inhaltes
Anreise mit der Bahn

Nach Greifswald kommt man direkt mit den Bahnlinien RE3 und RE30. Das Caspar-David-Friedrich-Zentrum liegt rund 800 Meter vom Bahnhof entfernt. Hier startet der Caspar-David-Friedrich-Bildweg. 

Den Fahrplan der Linien RE3 und RE30 finden Sie unter Downloads. Sie können Ihre Anreise aber auch ganz bequem mit der Reiseauskunft planen.

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Weitere Tipps für den Ausflug nach Greifswald

Ist man den Caspar-David-Fridrich-Bildweg ganz oder teilweise abgelaufen, hat man die Greifswalder Altstadt und ihre sehenswerten Orte schon gründlich erkundet. Meldet man sich vorher dafür an, kann man auch an einer Führung im Caspar-David-Friedrich-Zentrum teilnehmen. Dort werden zudem Workshops im Seifensieden und Kerzengießen angeboten. Eine Führung durch die Galerie der Romantik bietet das Pommersche Landesmuseum zu regelmäßigen Terminen an, zum Beispiel am Samstag, 24. Oktober 2026. Weitere Termine sind online zu finden.

Ein kleiner Geheimtipp für Pflanzenfans ist der Botanische Garten der Universität Greifswald in der Münterstraße 2 mit Gewächshäusern und Freilandbereich, nur 350 Meter vom Bahnhof entfernt.

Für die Stärkung zwischendurch sorgen die Greifswalder Gastronomien. Das „Natürlich Büttners“ direkt im Pommerschen Landesmuseum bringt Freitag bis Sonntag exklusive Speisen auf den Tisch. Das Restaurant „Goldmarie“ in der Fischstraße 11, nicht weit vom Markt, verbindet edle Speisen mit legerem Ambiente. Deftig geht es zu im Störtebeker Braugasthaus am Markt, mit Schnitzel, Bratkartoffeln und dem passenden Bier dazu.  

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